Vermessung am Hochleistungskorridor Hamburg-Berlin – Die Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin geht so langsam dem Ende entgegen. GI-CONSULT ist mit mehreren Teams im Einsatz. Letzte Woche haben wir mit der Trimble MX9 insgesamt 466 Kilometer in vier Tagen zwischen Spandau und Büchen befahren. Die MX9 wurde auf einer Diesellok der Baureihe DE 18 von SPITZKE montiert und erfasste während der Messfahrten Millionen von Messpunkten und Bildern. Was mit konventioneller Vermessung mehrere Wochen dauern würde, lässt sich aus den MX9-Punktwolken in wenigen Tagen ableiten.
Aus den Massendaten (466 Kilometer in vier Tagen) werden dann für die Bestandsdokumentation Lichtraumengstellen abgeleitet und die Ivl-Pläne im AVANI aktualisiert. Gleichzeitig waren unsere Ingenieurvermessungsteams entlang der gesamten Strecke aktiv. Gleis- und Weichenabsteckungen, Bahnsteigabsteckungen, Nivellement und Netzmessung für das Festpunktfeld und vieles mehr. Unser spezialisiertes Vormessen-Team arbeitete Hand in Hand mit den Gleisbaumaschinen vor Ort. Parallel dazu dokumentierten wir ausgewählte Teilabschnitte per Drohne, um den Baufortschritt zu dokumentieren.
Das Projekt gemeinsam mit der ARGE SPITZKE SE/LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG im Los 2 und der ARGE DB Bahnbau Gruppe GmbH/STRABAG im Los 3 ist ein Paradebeispiel für die Verzahnung von Bauvermessung und Bauausführung. Wir danken unseren Partnerunternehmen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und allen Kolleginnen und Kollegen im Einsatz.
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